
Verlegung der Luftzuführung des Atemluftkompressors nach außen
Der bisherige Betrieb des Atemluftkompressors erfolgte mit einer Luftzuführung aus dem Innenraum des Kompressorraums. Dabei bestand die Gefahr, dass Umgebungsluft mit potenziellen Verunreinigungen (z. B. Ölnebel, Ausdünstungen von Reinigungsmitteln etc.) angesaugt wurde. Der C02 Gehalt bei den jährlichen Luftprüfungen überstieg auch regelmäßig den zulässigen Wert von 500 ppm. Um eine konstant hohe Atemluftqualität sicherzustellen und die Anforderungen gemäß DIN EN 12021 einzuhalten, wurde eine Verlegung der Ansaugleitung nach außen beschlossen.
Die Verlegung der Luftzufuhr erfolgte wie folgt:
- Auswahl eines geeigneten Ansaugpunktes an der Außenwand des Hallenbades
- Durchbruch der Außenwand zur Verlegung des Ansaugrohrs.
- Montage eines wetterfesten Ansaugstutzens mit Schutzgitter.
- Installation eines Ansaugrohrs vom neuen Ansaugpunkt bis zum Kompressor.
- Abdichtung aller Durchführungen gegen Witterungseinflüsse und Fremdluft.
Nach der erfolgreichen Verlegung wurde eine Analyse der Atemluft vorgenommen. Diese zeigte deutlich verbesserte Werte hinsichtlich der C02-Konzentrationen. Aller anderen Messwerte, wie C0, Öl und Feuchte lagen wie immer unterhalb der zulässigen Werte und damit innerhalb der zulässigen Grenzwerte gemäß DIN EN 12021.